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Bollerwagentour nach Dänemark

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7 Jun 2009

Zeitungsartikel, der Zweite

Posted by Marc. 1 Comment

Hallo Leute,

wir waren mal wieder im Mittwochsjournal zu sehen. Und auch wenn ich min 200% mehr Information am Telefon angegeben haben und er leider nicht ganz auf dem Niveau von Maltes Artikel geschrieben ist, ist es ja trotzdem ein Zeitungsartikel über uns. Viel Spaß beim lesen. Übrigens scheint es auf dem Foto nur so als sähen wir etwas kaputt aus, in wirklichkeit waren wir topfit.

DANKA Björn, fürs erneute einscannen!

ImageBanana - Zeitung3.jpg.png

Gruß Marc

PS: im laufe der nächsten Tagen werden wir noch zwei Feedbackvideos von uns beiden online stellen.

27 Mai 2009

Endlich wieder ein Lebenszeichen

Posted by Marc. 2 Comments

Hallo,

nachdem wir jetzt bereits seit einigen Tagen in Dänemark sind, ist uns aufgefallen, dass ja noch gar nicht alle Videos hochgeladen wurden.

Außerdem ist uns noch etwas aufgefallen:

Wir haben es geschafft!

Hier erst einmal die letzten Videos:

Die dänische Grenze

Videos hochladen bei Mc Donalds

Nach dem Duschen

Ein leichter Kater

Der beste Schlafplatz

Die Folter

Lecker Essen aus dem Supermarkt

Muttersöhnchen

Erfolgsgefühle

So ich denke, das wars nun erstmal. In den nächsten Tagen werden auch noch die Fotos hochgeladen.

Danke an alle die uns auf diesem Weg unterstüzt haben:

  • Danke an die vielen, vielen Autofahrer, die uns durchs hupen motiviert haben
  • Danke an die vielen Menschen, die wir unterwegs kennen lernen durften und denen wir mit dieser Geschichte zu meist ein grinsen ins Gesicht zaubern konnten
  • Danke an all die Bäckereinen, die uns unterwegs mit Brötchen versorgt haben (insbesonders die Bäckerein Meyer in Hattstedt; sie macht sehr leckere belegte Brötchen)
  • Danke an Alle, die regelmäßig hier auf der Homepage unsere Reise verfolgt und auch mitgefiebert haben. Ein Mädchen hat mir vorgerstern erzählt, ihre Mutter sei ein großer Fan von uns :)
  • Und danke, dass wir alle, die nicht an uns geglaubt haben, eines besseren belehren durften.

Wir werden jeztz noch die restlichen Tage hier ein bisschen feiern und dann beginnt ja schon bald der Ernst des Lebens…

Liebe Grüße

Marc

22 Mai 2009

Die letzen Informationen

Posted by Malte. 1 Comment

Hier sind die letzten Informationen über die zwei Wanderer Josef und Marc. Da auch ich morgen nach Blavand aufbreche werdet ihr die restlichen Fakten dann direkt von den Beiden in ihrem „Foto und Video Review“ sehen.

Endlich duschen…

Am Mittwochabend erreichten die Beiden nach 45km „Wanderetappe“ in einem dänischen Dorf einen Campingplatz auf dem die Zwei ihre Zelte aufschlugen. Und damit stand auch dem lang ersehnten Duschen nichts mehr im Wege. Nachdem die Zwei ein paar Euros in dänische Kronen wechselten sprangen die Beiden unter eine schöne warme Dusche und spülten sämtlichen Schmutz der vergangenen Tage von sich ab.

Einer geht noch - einer geht noch rein!

Hier auf dem Campingplatz trafen Josef und Marc die zwei sehr netten Jugendlichen Jacob (Däne) und Lasse aus Deutschland (Husum). Die vier freundeten sich sehr schnell an und es folgte ein Bier auf das andere. Marc und Josef stellten den beiden sämtliche 5,0 Sorten vor und Jacob und Lasse zeigten den Beiden die schöne Geschmackswelt des dänischen Bieres „Tuborg“. So haben unsere Gefährten auch endlich ihre Palette Bier aufgezehrt und waren am Ende des Abends ziemlich besoffen. Vor allem Josef hatte doch einige Probleme geradewegs zu seinem Zelt zu kommen.

Kater und Gewitter

Der nächste Morgen kam vor allem für Josef wohl schneller als ihm lieb war, doch die Reise musste fortgesetzt werden. Jeder Meter wurde zur Qual und somit war das Wandertempo am Donnerstag nicht sonderlich hoch. Am Abend hatten die Zwei nur 33km hinter sich gebracht.

Und zur allgemeinen Müdigkeit kam dann auch noch hinzu, dass die Beiden in einen Gewittersturm gerieten. Innerhalb von 5 Minuten waren sie komplett nass und flüchteten in ihrer Verzweiflung zu einem am Weg gelegenen Touristenhaus. Dort durften sie sich in der Garagen unterstellen und bekamen später sogar noch die liebe Angebot dort auf zwei Matratzen zu schlafen. Somit wurde es dann doch noch zu einer der komfortabelsten Nächte, die die Zwei auf ihrer Reise hatten. Nur der Duft des BBQ’s, welches die englischen Touristen am Abend veranstalten ließ den Beiden das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber zum Glück waren ja noch ein paar Haferflocken übrig.

Deluxe Mittagessen nach Megazoff

Am heutigen Morgen gingen sie weiter und legten 4km zurück um dann festzustellen, dass sie einen falschen Weg genommen haben. Die Stimmung war damit auf einen Tiefpunkt und bis zum Mittag gab es einige Zankereien zwischen den beiden Pilgerern. Am Mittag kauften sie auf dem richtigen Weg ein leckeres Essen in einem Supermarkt ein. Und so gab es zum Mittag Rührei mit Speck, Brot und Buttermilch. Die Stimmung war durch dieses leckere Essen wieder erheblich besser.

Wanderhindernisse

Einziges Hindernis ist immer noch die Wanderung auf einer stark befahrenen Bundesstraße. So wurden die Wanderer wieder das ein oder andere Mal nur knapp von LKWs oder Wohnwagen verfehlt und sahen das ein oder andere Mal einen Mittelfinger bzw. Vogel von Autofahrern. Dazu kommt das das Profil von Marcs Wanderschuhen mittlerweile komplett abgelaufen ist und er sich mit 4 Blasen am Fuß quält, Josef sogar mit mittlerweile 7 Blasen.

Das Ziel naht

Doch es kann die Beiden nichts mehr aufhalten. Stand 18:00 sind die beiden 15km vor Blavand und werden morgen wenig Probleme haben ihr Ziel rechtzeitig zu erreichen. Sie hoffen übrigens auf ein ausgewogenes und vielseitiges Pflegeprogramm von uns.

Information an die Abifahrtteilnehmer: Der Schlüssel für die Ferienhäuser ist im Touristenzentrum abzuholen.

20 Mai 2009

Hallo Dänemark

Posted by Malte. 17 Comments

Hier sind ein paar neue Informationen über Josef und Marc zu den Wandertagen 5 und 6. Zusätzlich haben die Beiden wieder 2 Videos hochgeladen, die ich euch am Ende des Berichtes zeigen werde.

Gemütlicher Abend

Die 5. Nacht haben Josef und Marc wieder einmal in einem Garten verbracht. Dieses mal im Garten eines Mannes circa 6km außerhalb von Leck. Damit ist auch klar, dass sie ihr Wort gehalten haben. Sie haben ihren Wanderrückstand wieder wettgemacht und liegen voll im Zeitplan. Am Abend im Zelt schauten sie sich noch gemeinsam einen Film an und glitten anschließend in den wohlverdienten Schlaf.

Wieder eine Gewitternacht

Doch wieder einmal begann es stark zu regnen! Natürlich brach Panik bei unseren Pilgerern aus, doch oh Wunder – die Beiden blieben trocken in ihren Zelten. Hierfür gibt es auch eine simple Erklärung: Josef hatte in der ersten Nacht die Zelte schlicht und einfach falsch aufgebaut! Zum Glück klappte das Aufbauen diese Nacht besser und sie konnten in dieser Gewitternacht im trockenen schlafen.

Plötzlicher Rollentausch?

Der nächste Morgen startete unspektakulär. Marc bekommt seine Wadenprobleme immer mehr in den Griff und hat mit dem Wandern keine großen Probleme mehr. Er ist zu einer kleinen Wandermaschine mutiert. Bei Josef hingegen, für den das Wandern bisher überhaupt kein Problem war, schleichen sich erste körperliche Ermüdungserscheinungen ein. So klagt er über erste leichte Achillessehnenschmerzen und Oberschenkelproblemen. Seiner Auskunft nach hindern ihn diese Probleme aber nicht sonderlich am Laufen. Nur abends im Zelt klagt Marc über Kreislaufprobleme: Sein Gesicht läuft rot an und hat eine erhöhte Temperatur. In Fachkreisen spricht man hier auch vom „abendlichen Wanderfieber“.

Suche nach dem “Stillen Örtchen”

Erste Fragen, ob die beiden sich bereits einen Wolf gelaufen haben, beantworteten sie mir mit „Nein“. Nur die Sache mit dem Stuhlgang ist für einen Wanderer ein Problem. Josef war nun schon des Öfteren bei netten Leuten auf der Toilette. Er hat kein Problem damit fremde Menschen zu fragen, dass WC „benutzen“ zu dürfen. Marc hingegen hat es sich noch nicht getraut bei fremden Menschen „ein Geschäft zu erledigen“. Deswegen muss er immer wieder im einem Busch vorliebnehmen.

Ärger mit der Polizei?

Zahlreiche Menschen, die Josef und Marc begegnen rufen den Beiden immer wieder „Peace“ zu. Komischerweise denken viele Leute sie gehen für den Frieden. In einem Dörfchen namens Bredstedt kamen unsere Zwei sogar in Kontakt mit der Polizei, die erst 3x an den Beiden vorbei fuhr und sie dann fragte, ob sie sie irgendwo hinbringen könnten. Josef und Marc lehnten natürlich dankend ab.

Über die Grenze

Im Laufe der „6. Etappe“ passierten die Gefährten die Grenze. Dieser Moment war für die 2 Wanderer schon eine kleine Enttäuschung. Sie hatten sich einfach mehr als eine kleine dänische Flagge erhofft. Sie tranken zur Belohnung trotzdem ein schönes Bierchen. Und um die Frage nach dem durchschnittlichen Alkoholpegel zu klären: Die beiden haben immer noch Bier von der Palette der Abreise. Sie haben nach dem ersten Tag, an dem sie doch schon „leicht einen sitzen hatten“, beschlossen fast komplett auf Bier zu verzichten. Heute Mittag waren sie dann bereits circa 7km hinter der Grenze.

Gefahren auf der Bundesstraße

Die Wanderer müssen auf ihren Weg in Dänemark mitten auf einer stark befahrenen Bundesstraße laufen, da kein Rad/Gehweg vorhanden ist. An dieser Stelle soll ich noch all den Truckern „Danke“ sagen, die immer wieder hupen und die beiden fast überfahren. Marc hatte einmal sogar das Gefühl mit seiner Hand einen LKW zu streifen. Und auch „Danke“ an alle Autofahrer die immer wieder rufen die Zwei „sollen sich von der Straße verpissen“.

Langsam wirds unangenehm

Auch am 6. Tag haben die Beiden immer noch nicht geduscht. Marc sagt, er könne nachts mittlerweile nicht mehr den Kopf in den Schlafsack halten. Deshalb haben sie beschlossen ihre beiden Wassertanks noch heute Abend bei irgendwelchen netten Menschen aufzufüllen und sich mit dem Wasser gründlich zu säubern.

Hier sind noch zwei neue Videos unserer Wanderer Josef & Marc:

Bettgespräche - Josef und Marc philosophieren über Gott und die Welt

Marcs Kochstudio

(Anmerkung von Marc: Dieses Rezept kann sowohl zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendbrot, als auch zum kleinen Snack für Zwischendurch verwendet werden.)

Hier sind auch noch die Zeitungsartikel aus dem “Mittwochsjournal” vom 20.05.09:

www.ImageBanana.net - Zeitung2.0.jpg.pngwww.ImageBanana.net - Zeitung2.1.jpg.png

(Danke an Björn für das einscannen und zuschicken!!)

20 Mai 2009

Kurzer Statusbericht

Posted by Marc. 2 Comments

Hallo,

ich (Marc) wollte nur auch mal wieder was von mir hören lassen.  Wir beiden sitzen hier gerade bei McDonalds und ladenVideos hoch (werden von malte veröffendlicht).

Gesundheitlich würde ich mal sagen hat sich mein Körper wohl langsam an das gehen gewöhnt. Mir gehts auf jeden Fall wieder gut.

Das wars auch schon. Ich würde sagen den Rest lassen wir lieber wieder von unserem “Chefredakteur” Malte schreiben, der ist nämlich ziemlich gut.

Bedakt euch mal bei ihm für die guten Texte. ;-)

Liebe Grüße

Marc

19 Mai 2009

Bilder und Videos der letzten Tage

Posted by Josef. 14 Comments

Hallo liebe Leser und Freunde, Marc und ich (Josef) haben es endlich geschafft ins Internet zukommen.
Wir sind hier gerade gegen 16 Uhr in Leck angekommen und sind gleich auf der Strecke auf ein Internetcafé gestoßen.
Wir werden nun ein paar schöne Bilder und Videos der letzten Tage hochladen, damit ihr einen Einblick in unsere doch sehr schöne, aber anstrengende Reise habt.
Hiermit möchte ich mich auch bei der sehr tollen Bäckerei in Hettstedt bedanken die uns ein komplettes Frühstück gespendet hat.

Bollerwagentour - Auf der Fähre

Bollerwagentour - nächtliches Fazit

Bollerwagentour - 2Tag und erste Nacht

Bollerwagentour - Schönes Schiff unter A23

Bollerwagentour - Nach der 2 Nacht

Bollerwagentour - Es geht Bergauf :)

Bollerwagentour - Brücke über Nord-Ostsee-Kanal

Bollerwagentour - Fazit 5 Tag

Wir haben entschieden die Bilder nachzureichen, weil das hier gerade bissel teuer wird:)
Sind aber schon viel und sehr schöne.

Und hier schon Mal ein großes Dankeschön an unseren Co-Admin Malte, der das alles hier wirklich sehr toll geregelt hat bisher.

19 Mai 2009

Fotos der Wanderer

Posted by Malte. No Comments

Björn und Tom haben mir noch zahlreiche Fotos vom Aufbruch in Stade bzw. vom Zwischenstop bei Björn zugeschickt. Diese Fotos möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!
www.ImageBanana.net - DSCF0628.JPGwww.ImageBanana.net - DSCF0629.JPGwww.ImageBanana.net - DSCF0630.JPG

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www.ImageBanana.net - bank.JPGwww.ImageBanana.net - fhre.JPGwww.ImageBanana.net - gangaufdiebrcke.JPG

Natürlich vielen Dank euch beiden für die Fotos!

18 Mai 2009

Neue Lebenszeichen

Posted by Malte. 11 Comments

Eben klingelte das Telefon und endlich gab es wieder Lebenszeichen der 2 Wanderer. Erste Gerüchte, nach denen es hieß den Beiden wäre etwas zugestoßen, können also aus der Welt geschafft werden. Ein großes Problem ist weiterhin die Bereitstellung eines Internetanschlusses – aber dazu später mehr. Zuerst einmal folgen Informationen zu den vergangenen beiden Wandertagen.

Beginn des 3 Wandertages

Als Marc und Josef am Sonntag ihr Lager am Nordostseekanal nach einer bedeutend besseren, trockeneren und damit auch erholsameren Nacht verließen, waren sie weiterhin topmotiviert und traten zielstrebig zu ihrer „3 Etappe“ an. Das erste kleine Highlight des Tages war der Streckenabschnitt über eine riesige Brücke, die die beiden Gefährten über den Nordostseekanal führte.

Marcs Wadenprobleme

Der „Knöchelrieb“ der beim Wanderer Marc diagnostiziert wurde, ist kein großes Problem für ihn – die gute Nachtruhe hat diese Wunde zum Glück fast vollständig geheilt. Nein es ist ein anderes ernsthaftes Problem: Marcs Waden! Josefs Berichten zufolge könnten die empfindlichen Waden von Marc zur „Achillesferse der Wandermission“ werden. Die ersten 10 km der 3 „Etappe“ verliefen reibungslos und in einem guten Wandertempo. Doch nach der ersten Ruhepause wurden die Wadenprobleme stärker und stärker. Besonders nach Pausen hat Marc Probleme das Wandern wieder aufzunehmen. Es bleibt abzuwarten ob diese Probleme in den Griff zu bekommen sind.

Wendepukt Hennstedt?

Auf ihrem bisherigen Weg sind die beiden Pilgerer bisher von den Menschen immer „mit offenen Armen“ empfangen worden. Die Leute waren angetan von ihrer Idee und begleiteten sie sogar für ein paar 100m. Nur die Bereitstellung eines Internetanschlusses wurde ihnen verwehrt. Ab einem Dorf namens Hennstedt änderte sich die positive Gesinnung der Menschen allerdings. Die Freundlichkeit der Bürger wird seit je her mit jedem Wanderkilometer geringer, was sich natürlich auch auf die Stimmung unserer Wanderer auswirkt. Es gibt bereits erste kleine Streitigkeiten aufgrund von „zahlreichen Jammereien“ von Marc. Am Abend fanden sie dann doch noch eine freundliche alte Dame, die die Beiden in ihrem Garten nächtigen ließ und ihnen sogar erlaubte kurz ihr WC aufzusuchen. Duschen durften sie hier allerdings auch nicht.

Und täglich grüßen Wadenschmerzen….

Der 4. Wandertag führte die beiden nach Friedrichstadt, wo sie erneut kostenlose frische Brötchen bekamen. Und es folgte eine Flussüberquerung, dieses mal über die Eider. Im Laufe des Tages machten mal wieder Marcs Waden Probleme. Auskünften von Josef zufolge fühlt Marc sich nach dem Aufstehen nach jeder Pause, als wenn er sterben müsste. Die Alternative wäre keine Pause zu machen, was die Wanderer allerdings für noch schlimmer empfinden würden.

Jugendherberge wird zum Reinfall

Im Laufe des Tages erreichten Marc und Josef Husum, wo sie einen Umweg von 2 Kilometern in Kauf nahmen, um eine Jugendherberge aufzusuchen um dort ins Internet zu kommen und zu duschen. Allerdings wurden sie hier wieder einmal sehr unfreundlich behandelt, sie hätten viel Geld zahlen müssen und somit war der Umweg umsonst. Im Telefonat vor wenigen Minuten entlud sich dann der ganze Frust: „Die Jugendherberge war fürn Arsch!!!!!!“ so Wanderer Josef.

Probleme mit Körper und Hygiene

So bleiben die Beiden auch nach dem 4. Tag ungeduscht. Und auch der Magen/Darm-Bereich „meldet“ sich langsam und zeigt sich „von seiner ekligen Seite“. Hierzu möchte ich an dieser Stelle aber nicht weiter drauf eingehen. Verschiedene Dinge aus einer Apotheke, die Marc in Husum aufsuchte, sollen nun Besserung für Marcs Waden geben. Der Apotheker sah sich sogar die „Problemwaden“ an und sagte, dass es ein klares Zeichen ist, dass der Körper das Wandern nicht gewohnt ist – es sein könnte das es in den nächsten Tagen besser wird. Er sagte aber auch, dass Marc doch schon sehr „wehleidig“ ist. Wanderer Josef hat bisher noch keine ernsteren Probleme und fühlt sich fit.

Aussichten und Ziele

Heute Abend erreichten sie ihr Abendlager ein paar Kilometer von Husum entfernt. Morgen wollen sie Leck erreichen, einen Ort 10 km vor der Grenze. Dazu müssen sie allerdings eine große Distanz zurücklegen, denn sie liegen mittlerweile 7km hinter ihren Planungen. Dies ist aber nicht durch „Wanderschwächen“ bedingt, sondern liegt vielmehr an Umwegen, die sie aufgrund von falscher Routenplanung machen mussten.

Die beiden haben wenig Hoffnung, dass sie noch ein Platz finden, an dem sie ins Internet kommen. Sie haben zwar mittlerweile 10 Filme und über 30 Fotos, doch werden diese wohl dann erst nach der „Dänemark-Tour“ als ein Review zeigen. Deshalb werden von nun an wohl tägliche Berichte von mir folgen, wie bereits zu den letzten 4 Tagen. Wir hoffen, dass ihr mit denen vorliebnehmen könnt. Und vielleicht geschieht ja noch ein Wunder und die beiden finden noch eine Möglichkeit ins Internet zu kommen.

16 Mai 2009

Die ersten Wandertage

Posted by Malte. 15 Comments

Soeben erreichte mich ein Anruf von Josef. Da sie heute wahrscheinlich keinen Zugang zum Internet mehr finden,  fütterten mich die beiden mit zahlreichen Informationen zu ihren ersten beiden Reisetagen.

Angebot auf der Fähre

Nachdem Start gestern Morgen in Stade erreichten sie noch am Abend die Elbfähre und richteten etwa 10km von Glücksstadt entfernt ihr Abendquartier ein.

Auf der Fähre bekamen sie zudem ein verführerisches Angebot! Ein Autofahrer bot an die Zwei 50-60 Km mitzunehmen, doch sie konnten der Versuchung widerstehen.

Der erste Wandertag hatte allerdings seine Spuren hinterlassen: Marc leidet unter Schmerzen am Knöchel, Josef diagnostiziert eine Reibung, die in Fachkreisen auch „ reiner Knöchelrieb“ genannt wird. Und Marc war so erschöpft, dass Josef die beiden Zelte alleine aufbauen musste. Nachdem diese Hürde gemeistert war freuten sich Josef und Marc auf den wohlverdienten Schlaf.

Die Nacht des Grauens

Doch wirklich gut regenerieren konnten unsere Wanderer in der ersten Nacht nicht. Die Zelte konnten den konstant starken Regenfällen nicht standhalten und die nächtliche Ruhe wurde das ein oder andere Mal unterbrochen. Vor allem Marc wurde in seinem Zelt regelrecht „überschwemmt“.

Der Morgen danach

Somit war die Motivation der Pilgerer am heutigen Morgen sehr gering und der unbedingte Wille, den wir noch am Start an der Jobelmannschule bewundern konnten, drohte erstmals zu brechen. Um 7:30 Uhr begannen sie die zweite „Etappe“. Eine freundliche Bäckerin versorgte die Beiden mit kostenlosen Brötchen und tischte sogar Kuchen für sie auf. Mit vollem Magen, aufgefüllten Wassertanks und bei endlich besserem Wetter kamen die Josef und Marc auch wieder in eine positive Wanderstimmung. Ja man kann sagen dass sie ihre Wanderlust Gott sei Dank wiedergefunden haben.

Innenstadt von Wilster

Ihre durchnässten Zelte, Schlafsäcke und Kleider trockneten sie in der Mittagssonne in der Innenstadt von Wilster. Dabei lernten sie auch viele nette Leute kennen die begeistert von der Wander-Idee sind und den beiden die Daumen drücken werden.

Nachdem die beiden am Tag zuvor zwar viele Pausen machten, aber meistens eher kurze Pausen haben sie für heute ihre Wanderstrategie geändert. Sie laufen mit weniger Pausen, machen diese dann aber länger. Auch heute haben sie ihre 35-40 km geschafft und haben ihr Nachtlager am Nordostseekanal unter der A23 in der Nähe einer Autobahnbaustelle aufgeschlagen. Ich bin mir sicher, dass dies ein sehr idyllisches Bild abgibt.

Hoffentlich können die Zwei sich diese Nacht besser erholen. Die Reibung am Knöchel lässt Marc das „ein oder andere Mal schwächeln“ (Meinung von Josef) und deshalb hoffen wir, dass die Nacht die Wunden heilen wird.

Die beiden wollen versuchen morgen Bilder und Videos hochzuladen. Heute kamen sie leider noch nicht ins Internet.

15 Mai 2009

Weitere Fotos des Aufbruches

Posted by Malte. 2 Comments

Hier sind die versprochenen Fotos von heute morgen:
www.ImageBanana.net - IMG_8943.JPGwww.ImageBanana.net - IMG_8947.JPG

www.ImageBanana.net - IMG_8949.JPG

www.ImageBanana.net - IMG_8955.JPGwww.ImageBanana.net - IMG_8954.JPG

An dieser Stelle aich noch vielen Dank noch an Tom für die Fotos!!!