Hier sind ein paar neue Informationen über Josef und Marc zu den Wandertagen 5 und 6. Zusätzlich haben die Beiden wieder 2 Videos hochgeladen, die ich euch am Ende des Berichtes zeigen werde.
Gemütlicher Abend
Die 5. Nacht haben Josef und Marc wieder einmal in einem Garten verbracht. Dieses mal im Garten eines Mannes circa 6km außerhalb von Leck. Damit ist auch klar, dass sie ihr Wort gehalten haben. Sie haben ihren Wanderrückstand wieder wettgemacht und liegen voll im Zeitplan. Am Abend im Zelt schauten sie sich noch gemeinsam einen Film an und glitten anschließend in den wohlverdienten Schlaf.
Wieder eine Gewitternacht
Doch wieder einmal begann es stark zu regnen! Natürlich brach Panik bei unseren Pilgerern aus, doch oh Wunder – die Beiden blieben trocken in ihren Zelten. Hierfür gibt es auch eine simple Erklärung: Josef hatte in der ersten Nacht die Zelte schlicht und einfach falsch aufgebaut! Zum Glück klappte das Aufbauen diese Nacht besser und sie konnten in dieser Gewitternacht im trockenen schlafen.
Plötzlicher Rollentausch?
Der nächste Morgen startete unspektakulär. Marc bekommt seine Wadenprobleme immer mehr in den Griff und hat mit dem Wandern keine großen Probleme mehr. Er ist zu einer kleinen Wandermaschine mutiert. Bei Josef hingegen, für den das Wandern bisher überhaupt kein Problem war, schleichen sich erste körperliche Ermüdungserscheinungen ein. So klagt er über erste leichte Achillessehnenschmerzen und Oberschenkelproblemen. Seiner Auskunft nach hindern ihn diese Probleme aber nicht sonderlich am Laufen. Nur abends im Zelt klagt Marc über Kreislaufprobleme: Sein Gesicht läuft rot an und hat eine erhöhte Temperatur. In Fachkreisen spricht man hier auch vom „abendlichen Wanderfieber“.
Suche nach dem “Stillen Örtchen”
Erste Fragen, ob die beiden sich bereits einen Wolf gelaufen haben, beantworteten sie mir mit „Nein“. Nur die Sache mit dem Stuhlgang ist für einen Wanderer ein Problem. Josef war nun schon des Öfteren bei netten Leuten auf der Toilette. Er hat kein Problem damit fremde Menschen zu fragen, dass WC „benutzen“ zu dürfen. Marc hingegen hat es sich noch nicht getraut bei fremden Menschen „ein Geschäft zu erledigen“. Deswegen muss er immer wieder im einem Busch vorliebnehmen.
Ärger mit der Polizei?
Zahlreiche Menschen, die Josef und Marc begegnen rufen den Beiden immer wieder „Peace“ zu. Komischerweise denken viele Leute sie gehen für den Frieden. In einem Dörfchen namens Bredstedt kamen unsere Zwei sogar in Kontakt mit der Polizei, die erst 3x an den Beiden vorbei fuhr und sie dann fragte, ob sie sie irgendwo hinbringen könnten. Josef und Marc lehnten natürlich dankend ab.
Über die Grenze
Im Laufe der „6. Etappe“ passierten die Gefährten die Grenze. Dieser Moment war für die 2 Wanderer schon eine kleine Enttäuschung. Sie hatten sich einfach mehr als eine kleine dänische Flagge erhofft. Sie tranken zur Belohnung trotzdem ein schönes Bierchen. Und um die Frage nach dem durchschnittlichen Alkoholpegel zu klären: Die beiden haben immer noch Bier von der Palette der Abreise. Sie haben nach dem ersten Tag, an dem sie doch schon „leicht einen sitzen hatten“, beschlossen fast komplett auf Bier zu verzichten. Heute Mittag waren sie dann bereits circa 7km hinter der Grenze.
Gefahren auf der Bundesstraße
Die Wanderer müssen auf ihren Weg in Dänemark mitten auf einer stark befahrenen Bundesstraße laufen, da kein Rad/Gehweg vorhanden ist. An dieser Stelle soll ich noch all den Truckern „Danke“ sagen, die immer wieder hupen und die beiden fast überfahren. Marc hatte einmal sogar das Gefühl mit seiner Hand einen LKW zu streifen. Und auch „Danke“ an alle Autofahrer die immer wieder rufen die Zwei „sollen sich von der Straße verpissen“.
Langsam wirds unangenehm
Auch am 6. Tag haben die Beiden immer noch nicht geduscht. Marc sagt, er könne nachts mittlerweile nicht mehr den Kopf in den Schlafsack halten. Deshalb haben sie beschlossen ihre beiden Wassertanks noch heute Abend bei irgendwelchen netten Menschen aufzufüllen und sich mit dem Wasser gründlich zu säubern.
Hier sind noch zwei neue Videos unserer Wanderer Josef & Marc:
Bettgespräche - Josef und Marc philosophieren über Gott und die Welt
Marcs Kochstudio
(Anmerkung von Marc: Dieses Rezept kann sowohl zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendbrot, als auch zum kleinen Snack für Zwischendurch verwendet werden.)
Hier sind auch noch die Zeitungsartikel aus dem “Mittwochsjournal” vom 20.05.09:


(Danke an Björn für das einscannen und zuschicken!!)